Bildung/Kultur

„Der Mensch ist ein Schüler der Natur“. Dieses Zitat von Masanobu Fukuoka, das schon im Kapitel „Agrarpraxis und Ökologie“ erwähnt wird, zeigt uns wunderbare Möglichkeiten des Lernens auf. Gerade der Bauer ist einer der intensivsten Schüler der Natur. Wenn man beginnt in und von der Natur zu lernen, merkt man bald dass dies auch eine Kulturaufgabe ist. Die Kreativität mit der die Natur Herausforderungen meistert ist verblüffend und mit unserer rationellen Denkweise oft nur schwer zu erfassen. Gerade aus dieser Kreativität könne wir  viel lernen und sie ist gleichzeitig eine wunderbare Möglichkeit für den Menschen seine geistigen und seelischen Kräfte zu stärken. Die Kulturtätigkeit ermöglicht eine selbstbestimmte Bildung, die unsere Kreativität und damit den Kulturimpuls in uns keimen lässt. In der Landwirtschaft sprechen wir von der Agrikultur; die Natur verstehen und mit den menschlichen Fähigkeiten verbinden. Wir können dabei unmittelbare Freiheit erleben. Diese Freiheit ist auch der Antrieb unser Wissen und unsere Erfahrung mit anderen auszutauschen und zu teilen.

Die Möglichkeit an einem Gemeinschaftsgarten teilzuhaben, wie er in der solidarischen Landwirtschaft gelebt und gepflegt wird, bietet einen unermesslichen Raum für Wissensaustausch, Kulturimpulse und Kreativität. Wir alle können voneinander lernen. Nebst dem landwirtschaftlichen Wissen das ausgetauscht wird, bringt jede Person ihr eigenes Wissen aus ihrem Erfahrungsbereich mit und bereichert damit die Gemeinschaft.

Close
Go top